Lionel Messi: Weltfußballer 2013 aus Routine und Erfahrung?

Onze d'Or 2011/12 Gewinner

Onze d'Or 2011/12 Gewinner (Foto: © Marc Surià / CC BY-NC-ND 2.0 / via Flickr)

Eigentlich geht es bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres um den jeweils besten Fußballer eines Jahres rund um den Erdball. Allerdings scheint der objektive Vergleich doch schwer zu sein, welcher Spieler denn nun besser als der Rest der Konkurrenz ist. Klar ist, Lionel Messi konnte den Titel stets in den vergangenen Jahren gewinnen, während ein Cristiano Ronaldo hinter Messi landete. Wie aber kann denn der Unterschied zwischen Messi und CR7 tatsächlich gemessen werden? Wie lassen sich Leistungen direkt miteinander vergleichen?

Gerade im vorigen Jahr waren doch einige Menschen verwundert, dass Lionel Messi den Titel als Weltfußballer des Jahres gewinnen konnte. Denn bei seinem vierten Titel als Weltfußballer des Jahres wurde der Dribbelzwerg aus Argentinien gewählt, obwohl er in dieser Saison keinen internationalen Titel vorweisen konnte. Cristiano Ronaldo hingegen hatte den spanischen Rekordmeister Real Madrid zum Meistertitel geführt. Hier schlich sich für viele Beobachter die Meinung ein, Messi könnte aus Routine zum vierten Mal in Folge Weltfußballer des Jahres geworden sein – unbestritten ist dabei natürlich seine auch im Vorjahr erstklassige Leistung.

So wie der Sportwetter beispielsweise auf der Suche nach dem geeigneten Tipp vor allem von seiner langjährigen Wetterfahrung profitiert, so ist es auch die Routine, die Lionel Messi dabei hilft, zum besten Fußballer des Planeten gewählt zu werden. Denn mit seiner Erfahrung versteht es der Argentinier glänzend, sich in den entscheidenden Spielen in den Vordergrund zu dribbeln. Zudem helfen neben der schon riesigen Erfahrung bei Lionel Messi natürlich auch die vielen Tore, die der Argentinier für den FC Barcelona in sämtlichen Wettbewerben erzielt. Aus diesem Grunde ist Lionel Messi auch trotz des Halbfinalscheiterns in der Champions League wieder ein heißer Anwärter auf die Auszeichnung des Weltfußballers des Jahres.

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