Hat Gareth Bale das Zeug zum Weltfußballer?

Gareth Bale vs. Cristiano Ronaldo

Gareth Bale vs. Cristiano Ronaldo (Foto: © Jan S0L0 / CC BY-SA 2.0 / via Flickr)

Gareth Bale war einer der erfolgreichsten Spieler in England der Saison 2012/2013. Der Waliser hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sein Klub Tottenham Hotspur noch die Aussicht hat, sich für die Champions League in der kommenden Saison zu qualifizieren. In 32 Ligaspielen erzielte Bale bislang 20 Tore und gab neun Vorlagen; hinzu kommen drei Tore und drei Vorlagen in der Europa League.

Wechsel zu Real Madrid?

Mit diesen Leistungen ist der 23-jährige auch in das Visier finanzstarker Klubs in Europa geraten. Es heißt immer wieder, dass Vereine wie Real Madrid oder Bayern München Interessen an dem walisischen Nationalspieler haben, der die linke Außenbahn bearbeitet. Daher erscheint es auch fraglich, dass sich Bayern München die Dienste von Bale sichert, da man auf dieser Position mit Franck Ribéry bereits vortrefflich besetzt ist.

Mit Franck Ribéry, dessen Chancen auf den Weltfußballer-Titel wir letzte Woche untersucht hatten, hat Gareth Bale gemeinsam, dass er zum erweiterten Kreis des Weltfußballers 2013 gezählt wird. In England wurde er jüngst bereits zum zweiten Mal in Folge zum Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Zudem erhielt er die Auszeichnung des besten Jungprofis der Insel.

42 Millionen Euro Marktwert

Bale spielt mit seinen 23 Jahren nun schon seit knapp sechs Jahren für Tottenham Hotspur und ist damit auch so etwas wie das Symbol für die wieder erstarkten Spurs. Sein Vertrag läuft noch bis 2016 und sein Marktwert wird derzeit auf 42 Millionen Euro geschätzt. Sollte sich Bale sicher für die Champions League qualifizieren, dann erscheint es derzeit wahrscheinlich, dass Gareth Bale zumindest noch ein weiteres Jahr in Tottenham auflaufen wird. Ob er darüber hinaus zu halten sein wird, erscheint derzeit allerdings fraglich.

Gleiches Schicksal wie Giggs?

Als walisischer Nationalspieler wird er voraussichtlich das gleiche Los tragen müssen wie zum Beispiel Ryan Giggs. Der zählte zu den besten europäischen Spielern seiner Generation, konnte sich mit der Nationalelf jedoch nie für ein internationales Turnier qualifizieren. Angesichts der Konkurrenz erscheint es daher derzeit fraglich, ob Gareth Bale schon reif ist für die Auszeichnung des Weltfußballers.

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