Barça-Präsident Rosell stolpert über Neymar

Sandro Rosell mit Neymar (Foto: fcbw2011 / Twitter)
Sandro Rosell mit Neymar (Foto: fcbw2011 / Twitter)

Sandro Rosell ist zurückgetreten. Dem bisherigen Präsidenten des FC Barcelona sind mögliche Unstimmigkeiten bei den Zahlungen bei der Verpflichtung des brasilianischen Superstars Neymar zum Verhängnis geworden.

Bislang hieß es, dass Barcelona für Neymar die stattliche Summe von 57,1 Mio. Euro bezahlt hatte. Anfang der Woche berichtete die Zeitung El Mundo jedoch, dass über mehrere Kanäle bis zu 95 Mio. Euro für die Verpflichtung von Neymar geflossen seien. Die Justiz ist bereits eingeschaltet und Sandro Rosell ist nun zurückgetreten. Die ganze Sache begann hoch zu kochen, nachdem Sandro Rosell durch Jordi Cases angezeigt wurde. Der ist Vereinsmitglied beim FC Barcelona und wollte mit der Anzeige dazu beitragen, dass die Modalitäten bei der Verpflichtung von Neymar offen gelegt werden. Und das scheint er nun auch zu erreichen.

Sandro Rosell wird Unterschlagung vorgeworfen. Auch bei der Rücktrittserklärung beteuerte er erneut, dass für die Verpflichtung von Neymar nicht mehr als jene 57,1 Millionen Euro an seinen Heimatklub FC Santos geflossen seien. Doch die Dinge nahmen am Donnerstag Fahrt auf und am Ende der Sondersitzung des gesamten Vereinsvorstands beim FC Barcelona war klar, dass Sandro Rosell von dem Amt zurück tritt, dass er seit 2010 inne hatte. Damit wolle Rosell Schaden vom Verein FC Barcelona nehmen. Sein Nachfolger wird der bisherige Vize-Präsident Josep Maria Bartomeu, der sogleich beteuerte, dass der Umbau des Barça-Stadions Camp Nou wie schon unter Rosell weiterhin eine hohe Priorität haben werde.

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