Ronaldo, Messi, Ribéry: Drei Finalisten, neun Highlights

Am 13. Januar 2014 werden wir wissen, wer Weltfußballer des Jahres 2013 ist. Und das Ergebnis der Wahl dürfte in diesem Jahr ausgesprochen knapp ausgefallen sein: Franck Ribéry von Bayern München hatte großen Anteil daran, dass die Bayern in der vergangenen Saison das Triple holten. Cristiano Ronaldo schoss Portugal nahezu im Alleingang zur WM 2014 und ist zudem seit Jahren Torgarant für Real Madrid. Lionel Messi hat nun schon seit Jahren ein Abo auf die Auszeichnung und ist einer der Erfolgsgaranten für den FC Barcelona. Alle Spieler hatten ihre Sternstunden in diesem Jahr.

Die FIFA hat für Ronaldo, Messi und Ribéry je drei Highlights 2013 rausgepickt, die wir euch nicht vorenthalten möchten. Zu jedem der neun Highlights gibt es außerdem ein Video.

Franck Ribéry

Bei Franck Ribéry kann man dabei zum Beispiel an den letzten Spieltag der vergangenen Saison denken. Sportlich hatte das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach kaum noch Bedeutung, die Meisterschaft war längst unter Dach und Fach. Gladbach führte zwischenzeitlich mit 0:2 und mit 1:3, doch Bayern siegte mit 4:3, auch weil Ribéry zweimal traf, darunter mit einem sehenswerten Volleyschuss aus mehr als 20 Metern.

Video: Franck Ribéry vs. Mönchengladbach (Bundesliga)

Dass Bayern München das Finale der Champions League gegen Borussia Dortmund gewinnen konnte, ist ebenfalls auf den Franzosen zurückzuführen. Er ließ sich in der Partie zunächst tief fallen und arbeitete auch defensiv, was er in früheren Jahren kaum gemacht hat. An beiden Treffern der Bayern war Ribéry mit jeweils einem genialen Pass beteiligt und Bayern holte sich den Titel.

Video: Bayern 2-1 Dortmund (CL-Finale)

Auch in der Nationalelf trumpfte der 30-jährige in diesem Jahr auf. In der WM-Qualifikation tat sich Frankreich zunächst schwer und musste gegen Weißrussland dringend gewinnen. Die Weißrussen gingen zweimal in Führung, zweimal glich Frankreich durch „Franck“ aus. Am Ende gewann Frankreich mit 2:4 und konnte sich letztlich für die Playoff-Spiele und später auch für die WM 2014 qualifizieren.

Video: Weißrussland 2-4 Frankreich (WM-Qualifikation)

Cristiano Ronaldo

Auch Cristiano Ronaldo sorgte dafür, dass sich Portugal für die WM qualifizieren konnte. Mit vier Treffern in zwei Spielen gegen Schweden sorgte Ronaldo für den Triumph in den Playoffs. Bemerkenswert war vor allem der Hattrick in Schweden.

Video: Schweden 2-3 Portugal (Playoffs WM 2014)

Auch gegen Nordirland gelang dem 28-jährigen in der WM-Qualifikation ein Hattrick. Damit wandelte er den zwischenzeitlichen Rückstand gegen die Nordiren in einen Sieg um. Mit diesem Hattrick überholte er außerdem in der ewigen Torschützenliste Portugals den legendären Eusébio.

Video: Nordirland 2-4 Portugal (WM-Qualifikation)

Auch Real Madrid führte „CR7“ so manches Mal zum Sieg – hervorzuheben ist hierbei aber der Sieg beim Erzrivalen FC Barcelona im Halbfinale des Copa del Rey. Real gewann im Camp Nou mit 1:3, Ronaldo erzielte die ersten beiden Tore.

Video: FC Barcelona 1-3 Real Madrid (Copa Del Rey)

Lionel Messi

Messi stellte in diesem Jahr wohl einen der spektakulärsten Rekorde in der Welt des Fußballs auf: Ihm gelang es, in 19 aufeinanderfolgenden Spielen in der spanischen Liga und somit gegen jeden Gegner mindestens einen Treffer zu erzielen.

Video: 29 Tore in 19 Ligaspielen in Folge

Das führte auch dazu, dass er im November der beste Torschütze aller europäischen Ligen ausgezeichnet wurde: Zum dritten Mal in Folge. Messi traf 46 mal in 32 Spielen.

Video: Die 46 Ligatore von Lionel Messi 2012/13

Die Nationalmannschaft Argentiniens profitierte auch von den Künsten Messis. Gegen Paraguay sorgte er zum Beispiel mit zwei Toren und einer Vorlage dafür, dass Argentinien am Ende mit 5-2 gewinnen konnte und sich die Südamerikaner zwei Spieltage vor dem Ende der Qualifikation das Ticket für die WM 2014 sicherte.

Video: Paraguay 2-5 Argentinien (WM-Qualifikation)

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*