Messi, Ribéry und Ronaldo im direkten Vergleich

Lionel Messi, Franck Ribéry oder Cristiano Ronaldo? Einer dieser drei Spieler wird Ende August die Auszeichnung ‚Bester Spieler in Europa 2012/13 der UEFA‘ erhalten. Doch wer hat diesen Preis am ehesten verdient? Während Franck Ribéry mit Bayern München insgesamt vier Titel (Triple + DFL-Supercup) gewann, wurde Lionel Messi mit dem FC Barcelona spanischer Meister. Cristiano Ronaldo holte mit Real Madrid zu Saisonbeginn immerhin den spanischen Supercup.

Wirft man jedoch einen Blick auf die Zahlen, so stehen die Chancen für Weltfußballer Lionel Messi mit insgesamt 69 Toren in 62 Spielen am besten, gefolgt von Cristiano Ronaldo (64 Spiele, 59 Tore). Zudem holte Messi zum zweiten Mal in Folgen den goldenen Schuh als bester Torschütze in Europa mit 46 Toren. Ribéry bereitete die meisten Tore vor (23 Vorlagen).

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Zahlen der beiden Spieler tabellerisch dargestellt. Berücksichtigt wurden alle Vereins- und Länderspiele (inkl. Freundschaftsspiele).

Lionel Messi Franck Ribéry Cristiano Ronaldo

  • 62 Spiele
  • 69 Tore
  • 18 Torvorlagen
  • An 87 Toren beteiligt
  • An 1,4 Toren pro Spiel beteiligt

  • 52 Spiele
  • 13 Tore
  • 23 Torvorlagen
  • An 36 Toren beteiligt
  • An 0,67 Toren pro Spiel beteiligt

  • 64 Spiele
  • 59 Tore
  • 14 Torvorlagen
  • An 73 Toren beteiligt
  • An 1,14 Toren pro Spiel beteiligt
Titel (Klub)
  • Spanische Meisterschaft
  • Deutsche Meisterschaft
  • Champions League
  • DFB-Pokal
  • DFL-Supercup
  • Spanischer Supercup
Leistungen (individuell)
  • Pichichi-Trophäe (46 Tore)
  • Goldener Schuh (92 Punkte)
CL-Torschützenkönig (12 Tore)

Wir möchten diesen Vergleich erweitern und bitten euch dafür um eure Mithilfe. Schreibt uns wer aus eurer Sicht den Preis verdient hat und – vor allem – warum bzw. was den jeweiligen Spieler in der vergangenen Saison ausgezeichnet hat, Stärken und Schwächen, Besonderheiten, etc.

22 Kommentare

  1. es war doch klar das christiano ronaldo welfussballer ist weil er einfach der beste ist und bleibt bis ich 26 bin dann werde ich der beste sein

  2. ich schließe mich eindeutig thomas an!

    warum stehen da in eurem „vergleich“ nur die offensivwerte? klar ist es schwierig, defensivwerte objektiv aufzulisten. was wäre mit einem vergleich von zweikampfwerten und/oder ballkontakten? vielleicht wäre auch eine gewichtung der werte denkbar…
    zudem bin ich mir nicht sicher, ob enthaltene elfmetertore einen wirklichen fairen vergleich abgeben. und auch hattricks gegen fussballmächte wie sociedad (5:1), getafe (4:0), sevilla (7:3) sind toll und muss man erstmal machen. aber macht es wirklich sinn, diese tore als maß aller dinge zu sehen? 😉

  3. Bei Ribery fehlen noch seine individuellen Erfolge: Europas Fußballer des Jahres 2013 und bei der Club-WM war er ebenso bester Spieler und wurde dort ausgezeichnet.

  4. Ribery, weil er viel tut was man so nicht sieht. Sei es die Abwehr stärken, Eigentore provozieren, die Mannschaft auf und außerhalb des Platzes motivieren usw.

  5. Bayern war im Jahr 2013 die beste Mannschaft der Welt und Ribery war der beste spieler von Bayern. Wenn man der beste Spieler der besten Mannschaft ist dann sollte man doch auch Weltfußballer werden oder?

  6. Cristiano Ronaldo,war und ist der beste Fussballer der Welt.
    Ribery soll lieber ein Frankenstein film drehen und Messi soll Pizza backen.

  7. Ribéry hätte den Titel auf jeden Fall am meisten verdient. Er schafft es am ehesten den modernen Fußball zu repräsentieren. Der beste Spieler ist doch nicht einfach der Spieler mit den meisten Toren. Ribéry spielt mit Herz und Verstand. Wie auch in den vorigen Kommentaren schon anklang, schafft er es sehr offensiv zu spielen, allerdings hilft er auch immer wieder in der Defensive aus. Er ist kein Spieler, der in einer festen Position eingefahren ist, sondern rotiert im Spiel sehr viel. Was mir besonders an ihm gefällt, ist auch seine Spielfreude, die man so oft entdeckt. Er arbeitet meistens 90 Minuten lang da wo er gerade gebraucht wird.
    Gerade Ribéry machte es den Bayern möglich das Triple zu holen.

  8. Fußball ist, wie alle wissen, ein Mannschaftssport.
    Ein wertvoller und besonders ein überragender Spieler muss heutzutage offensiv und defensiv agieren. Besonders wenn er Anspruch hat, als Europas Bester oder gar Weltfußballer gewählt zu werden. (Trophäen für den größten Trickser, das schönste Tor oder den Treffsichersten gibt es auf anderen Veranstaltungen)
    Ribery ist (seit Heynckes) dieser Spielertyp – ein Mannschaftsspieler, im wahrsten Sinn – und zwar der beste zurzeit auf de Welt! Er hat mit diesen Eigenschaften, auf Clubebene, alles erreicht, was es in der vergangenen Saison zu holen gab.
    Spätestens mit den furiosen bayerischen Siegen (mit Ribery) gegen Barcelona (mit Messi) war dann auch jedem Realisten klar, das 2013 der kleine Argentinier nicht oben auf dem Podest stehen konnte..

  9. Klar Ribery, bei den anderen wird nur die Offensivkraft gemessen. Wenn man Offensiv und Deffensiv zusammenzählt und objektiv urteilt, kommt man auf Ribery.

  10. In den entscheidenden Spielen der Koenigsklasse haben Messi und Ronaldo zu wenig bzw.nichts gezeigt.Die Qualitaet eines Spielers zeigt sich nicht nur in der Offensive sondern auch in der Defensive. Ribery ist nach vorne und hinten weltklasse, seine Konkurenten sind nach hinten gar nichts was dazu gefuehrt hat das sie in der Championsliga gescheitert sind.In einer Skala von 1-10 kann man Ribery offensiv eine 8 geben, Messi, Ronaldo eine 10. Fuer die Devensive Ribery eine 8 und Ronaldo, Messi eine 1. Gesamt also Pluspunkte 16 fuer Ribery und 11 fuer seine beiden Konkurenten. Fussball ist nicht nur Offensive.Der deutsche Fussball hat den spanischen vernichtet in dieser Saison wie nie zuvor.Das man aus den Verlierermannschaften dann jemand zum Koenig waehlt waere einArmutszeugnis fuer die Stimmberechtigten. Der Koenig am Platz gemessen an den Erfolgen war eindeutig Ribery, ihm steht die Krone zu und sonst niemand

  11. Ganz klar Ribery, weil er – im Gegensatz zu Messi und Ronaldo – MIT der Mannschaft spielt. Er arbeitet gut bis sehr gut nach hinten mit, er benutzt SINNVOLLE Tricks und motzt nicht rum, wenn einer einen schlechten Ball spielt!
    Ganz klar – RIBERY!

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