Ballon d’Or 2016: Das sind die 30 Kandidaten

Das französische Fußball-Fachmagazin „France Football“ hat am Montag, 24. Oktober, die Liste der 30 Nominierten für den Ballon d’Or 2016 bekanntgegeben. In einer Art Countdown wurden im Laufe des Tages nach und nach in alphabetischer Reihenfolge die Namen der 30 Spieler veröffentlicht (siehe unten).

Neues Format

Bekanntermaßen hat sich das Format der Auszeichnung geändert, da die FIFA und „France Football“ ihre jahrelange Partnerschaft in diesem Jahr für beendet erklärt haben. Zwischen 2010 und 2015 wurde der Preis gemeinsam vergeben, der FIFA Ballon d’Or galt damit als die offizielle Weltfußballerwahl. Nun verleiht, erstmals seit 2009, „France Football“ den Ballon d’Or für den Weltfußballer des Jahres wieder ohne die FIFA – in der 61. Auflage. Der aktuelle Titelträger und mittlerweile fünfmalige Gewinner ist Lionel Messi (FC Barcelona / Argentinien).

Folgende 30 Spieler sind für den Ballon d’Or France Football 2016 nominiert:

  • Toni Kroos (Real Madrid)
  • Luka Modrić (Real Madrid)
  • Sergio Ramos (Real Madrid)
  • Cristiano Ronaldo (Real Madrid)
  • Gareth Bale (Real Madrid)
  • Pepe (Real Madrid)
  • Thomas Müller (FC Bayern)
  • Arturo Vidal (FC Bayern)
  • Robert Lewandowski (FC Bayern)
  • Manuel Neuer (FC Bayern)
  • Luis Suárez (FC Barcelona)
  • Lionel Messi (FC Barcelona)
  • Andres Iniesta (FC Barcelona)
  • Neymar (FC Barcelona)
  • Gonzalo Higuaín (Juventus Turin)
  • Gianluigi Buffon (Juventus Turin)
  • Paulo Dybala (Juventus Turin)
  • Diego Godin (Atlético Madrid)
  • Antoine Griezmann (Atlético Madrid)
  • Zlatan Ibrahimović (Manchester United)
  • Paul Pogba (Manchester United)
  • Sergio Agüero (Manchester City)
  • Kevin de Bruyne (Manchester City)
  • Riyad Mahrez (Leicester City)
  • Jamie Vardy (Leicester City)
  • Hugo Lloris (Tottenham Hotspur)
  • Koke (Atlético Madrid)
  • Rui Patrício (Sporting)
  • Dimitri Payet (West Ham United)
  • Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund)

Knapp die Hälfte der Nominierten spielt in Spanien

Neben dem amtierenden Gewinner Lionel Messi sind übrigens 12 weitere Spieler aus der spanischen Primera División in der Shortlist vertreten. Die meisten von ihnen stehen bei Real Madrid unter Vertrag: Cristiano, Bale, Modric, Ramos, Pepe und Toni Kroos. Vom FC Barcelona sind – neben Messi Neymar, Suárez und Iniesta nominiert und von Champions-League-Finalist Atlético Madrid Griezmann, Godín und Koke. Die Premier League stellt acht Spieler, die Bundesliga fünf, die Serie A drei und die portugiesische Primeira Liga einen.

Analysiert man die Kandidaten nach Nationalität, so stellen Frankreich und Argentinien je vier Spieler; Spanien, Deutschland und Portugal, drei; und Uruguay, zwei.

193 Journalisten wählen den Weltfußballer

Der Ballon d’Or 2016 wird im Vergleich zu den vergangenen sechs Editionen, die in Kooperation mit der FIFA stattfanden, wieder ausschließlich von Journalisten gewählt. 193 sind es an der Zahl, einer pro Land. Die Wahlperiode wird sich über vier Wochen erstrecken. Sie startete gestern mit der Bekanntgabe der Shortlist und wird am 25. November enden. Der Name des Gewinners wird dann am 13. Dezember auf dem Titelblatt von „France Football“ erscheinen. Noch ist nicht bekannt, wann der Gewinner die Trophäe in Paris persönlich in Empfang nehmen wird, da Mitte Dezember die FIFA Klub-WM in Japan ansteht, bei der einer der Top-Favoriten auf die Auszeichnung mit dabei sein wird: Cristiano Ronaldo. Der Portugiese gewann in der vergangenen Saison nicht nur die Champions League mit Real Madrid, sondern wurde mit Portugal Europameister in Frankreich.

Keine Bekanntgabe der drei Finalisten

Die Shortlist wurde von der Redaktion der Zeitung zusammengestellt. War es in den vergangenen Jahre üblich die Shortlist auf drei Finalisten zu reduzieren, so entfällt diese Zwischenphase in diesem Jahr.

Seit 2008 ging die Auszeichnung zum Weltfußballer immer entweder an Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo. Während der Kooperation mit der FIFA zwischen 2010 und 2015 hat Lionel Messi viermal die Auszeichnung in Empfang nehmen können, Cristiano Ronaldo siegte 2013 und 2014.

„France Football“ Umfrage

Wer hat es deiner Meinung nach verdient, Weltfußballer zu werden? Stimme jetzt in der Umfrage von „France Football“ für deinen Favoriten (aktuell liegt übrigens Messi vorne).

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*